Dekorationselemente basteln

Ostereier im Nagellack-Design
Ostereier im Nagellack-Design

Dekorative Ostereier mit Nagellack gefärbt

21.03.2016

 

 

Dekorative Eier gehören zu einem Osterfest einfach dazu. Man findet sie in vielen verschiedenen Mustern und Techniken bemalt, graviert oder beklebt. Da ich möglichst viele Eier in kurzer Zeit verzieren wollte, suchte ich nach einer Methode, die möglichst unkompliziert ist, aber dennoch interessante Ergebnisse liefert. In einem Video sah ich, dass man die Eier sehr gut mit Nagellack dekorieren kann. Die Idee fand ich gut, daher wandelte ich sie nach meinem Geschmack ab.

 

 

Wer sich gut mit Nageldesign auskennt, hat vielleicht schon einmal die Watermarbelling-Technik entdeckt. Dafür gibt man zwei oder mehr Farben Nagellack in eine Schüssel mit zimmerwarmem Wasser. Der Lack verteilt sich auf der Wasseroberfläche und kann nun mithilfe eines Stäbchens in ein Muster gezogen werden. Taucht man seine Fingernägel in dieses Muster hinein, bildet es sich darauf ab. Mit dieser Technik habe ich die Ostereier gefärbt.

 

 

 

Gänse-Ei mit blauem und Glitzernagellack
Gänse-Ei mit blauem und Glitzernagellack

 

Material für Ostereier im Nagellacklook

 

  • Ausgeblasene  Gänse- oder Hühnereier
  • Eine alte Schale mit zimmerwarmem Wasser
  • alte Eierbecher oder Pappringe aus Klopapierrollen
  • verschiedene Nagellacke
  • Zahnstocher
  • Küchenkrepp
  • Einmalhandschuhe
  • Fäden zum Aufhängen
  • dekorative Abschlussperlen (Kappen)

 

 

 

Eier in Watermarbelling-Technik

 

 

Zunächst muss der Arbeitsplatz eingerichtet werden, damit die frischlackierten Eier einen sicheren Stand bekommen und in Ruhe trocknen können. Aus Papprollen von Küchenkrepp oder Toilettenpapier habe ich mir etwa 5 cm hohe Ringe zurechtgeschnitten und aufgestellt. Meine Schale habe ich mit zimmerwarmem Wasser gefüllt und Einmalhandschuhe übergezogen, damit die Hände sauber blieben. Das weitere Material wurde griffbereit zurechtgelegt.

 

 

Da ich für meine Ostereier keine komplizierten Muster haben wollte, sondern eine abstrakte Färbung, habe ich jeweils nur eine Lackfarbe auf das Wasser getropft, bis die Fläche etwa halb bis dreiviertel eingefärbt war. Dann habe ich ein Ei in das Wasser getaucht und es dabei leicht gedreht. So hat sich die Farbe einmal halb um das Ei gelegt. Die Färbung erfolgt jedoch nicht gleichmäßig, sondern in beliebigen Mustern, was erwünscht ist.

 

 

Das besondere Highlight: Glitzerpartikel

 

 

Anschließend kann eine zweite Farbe darüber gegeben werden. In diesem Fall habe ich Glitzer-Nagellack auf das Wasser gegeben und das Ei ein zweites Mal mit der bereits gefärbten Fläche hindurchgezogen. Die Glitzerpartikel bleiben unregelmäßig auf der ersten Lage hängen und ergeben interessante Cluster. Außerdem bleiben weiße Stellen übrig, die die Färbung des Eis besonders interessant aussehen lassen. Nach dem Trocknen habe ich die Rückseite des Eis in der gleichen Weise eingefärbt, bis es mir gefiel.

 

 

Farbkorrektur und Aufhängen der Eier

 

 

Sollte eine Stelle des Eis nicht gefallen, kann die Farbe mit Nagellackentferner beseitigt und eventuell neu bearbeitet werden. Man sollte keine Gelnagellacke verwenden, da diese auf dem Ei nicht so gut haften. Diese Technik lässt sich natürlich auch mit künstlichen Eiern durchführen, aber gerade weil noch viele weiße Stellen des Eis zu sehen sind, fand ich es schöner, echte Eier zu verwenden. Gänse-Eier sind etwas größer und lassen sich leichter handhaben.

 

 

Zum Aufhängen der Eier habe ich ein kleines Stück Streichholz mit einem Faden umwickelt, verknotet und das Streichholz im Loch des Eis versenkt. Um einen schönen Abschluss zu bekommen, habe ich noch eine silberne Abschluss-Perle auf den Faden gezogen, um das Loch zu verdecken. So bekommt das Ei noch einen zusätzlichen edlen Akzent.

 

 

Kranz aus Weihnachtskugeln für die Advents- und Weihnachtszeit
Moderner Kranz aus Weihnachtskugeln

Moderne Adventsdekoration aus Weihnachtskugeln


7.12.2015

Eine üppige, einfach herzustellende Dekoration für die Advents-und Weihnachtszeit stellt dieser Kranz aus bunten Weihnachtskugeln dar. Dazu braucht man je nach Größe des Kranzes Kugeln in den gewünschten Farben und verschiedenen Größen sowie einen kräftigen Draht und Band für eine Schleife.


Um die Kugeln aufzuhängen, habe ich eine Idee aus einem Video aufgegriffen, dass ich kürzlich bei YouTube sah. Dort wurde ein Kleiderbügel aus Draht verwendet, der zu einem Kreis geformt wurde. Das hat den Vorteil, dass man den fertigen Kranz einfach am vorhandenen Haken aufhängen kann.


Kleiderbügel aus Draht als Träger


Leider hatte ich nur einen Drahtbügel, der aus recht kräftigem Material besteht, so dass ich ihn nicht öffnen konnte. Statt die Kugeln einfach auf den geöffneten Bügel aufzufädeln, musste ich die Ösen der Kugeln lösen, um sie auf den Draht zu stecken und wieder mit den Kugeln zu verbinden. Das hat eine Weile gedauert, aber die Arbeit hat sich gelohnt.


Am besten verwendet man Kugeln aus Plastik, die nicht so leicht kaputt gehen, oder aus stabilem Glas von guter Qualität. Letztere sind natürlich teurer, machen aber optisch mehr her. Bei allzu preiswerten Plastikkugeln ist oft eine Naht zu sehen. Ich finde, wenn man sich die Mühe macht, ein besonderes Schmuckstück herzustellen, sollten die Details auch hochwertig aussehen.


Verschiedene Kugelgrößen verwenden


Am schönsten sieht der Kranz aus, wenn die Kugeln verschiedene Größen haben. So wird der Kranz dichter, weil die Kugeln sich besser aneinander schmiegen. Die Farbgebung ist Geschmackssache. So kann man sich für Kugeln aus einer Farbreihe entscheiden, zum Beispiel Gold, Braun und Beige, Silber, Blau und Türkis, eine klassische Kombination aus Rot, Grün und Gold oder eine bunte Mischung zusammenstellen, wie ich sie hier zeige. Auch matte und glänzende Kugeln können abwechselnd aufgereiht werden.


Sind alle Kugeln aufgehängt, lassen sie sich noch bewegen, sodass sich die gewünschte Farbmischung an der Vorderansicht variieren lässt. Um den Haken ein wenig zu kaschieren, kann man eine große Schleife daran befestigen. Sie sollte passend zu den Farben der Kugeln gewählt werden.


Wenn Ihnen die Idee gefällt, teilen Sie sie bitte mit Ihren Freunden bei Facebook, Twitter und Co. Viel Spaß beim Nachmachen!


Weihnachtskugeln, Kranz, Advent, Schleife, moderne Deko
Teil des Kugelkranzes mit Schleife
Praktische Zierteller aus Fimo

16.07.2015

Fimo ist ein Werkstoff, den viele nur aus ihrer Kindheit kennen. Damals hat man kleine Figuren geknetet und sie mithilfe von Hitze haltbar gemacht. Dieses Bastelmaterial kann jedoch viel mehr und wer sich bei den Bastelbüchern umschaut, wird feststellen, dass es unglaublich viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und Ideen gibt, Fimo zu raffinierten Schmuckstücken und anderen Kunstgegenständen zu verarbeiten. 

Mit dieser Idee möchte ich zeigen, wie einfach es ist, mit Fimo elegante kleine und praktische Gegenstände zu gestalten. Für meine beiden Tellerchen habe ich weißes, glitzerndes und dunkelgrünes Fimo soft verwendet. Fimo soft lässt sich leichter kneten, daher bevorzuge ich diese Serie.

Gestaltung des Ziertellers

Für ein Tellerchen braucht man je nach Größe bis zu einem halben Block des Werkstoffes. Er wird zunächst mit den Händen zu einer weichen Kugel geknetet und schließlich auf einem Brett ausgerollt, sodass sich eine runde Fläche ergibt. Die Stärke des Tellers können Sie an dieser Stelle selbst bestimmen. Achten Sie darauf, dass das ausgerollte Fimo an allen Stellen gleichmäßig dick ist.

Für ein dezentes Muster habe ich eine Kunststoff-Schablone mit Schmetterlingen ausgewählt und diese über die Fimo-Fläche gelegt. Mit einer Teigrolle oder einem dickeren Stab wird die Schablone nun einmal kräftig auf das Fimo gedrückt. So entsteht eine leicht erhöhte Schmetterlingsform auf der Fläche. Anschließend wird der Teller ausgeschnitten. Nehmen Sie dazu eine Schale oder eine Ausstechform zu Hilfe und platzieren Sie diese auf dem Fimo. Leicht andrücken und mit einem scharfen Messer am Rand entlang fahren. Nehmen Sie das überschüssige Fimo weg und die Form hoch. Mit einem scharfen Messer können die Ränder jetzt noch etwas nachgearbeitet werden. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, nehmen Sie das Fimo vorsichtig von der Unterlage ab und platzieren Sie es in einem passenden ofenfestes Schälchen, so dass sich die Masse zu einem Teller mit erhöhtem Rand biegt.

Verzierungen am Teller anbringen, härten und fertigstellen

Zusätzliche Verzierungen können zum Beispiel mithilfe von Silikonformen hergestellt werden. Für die Blüten habe ich eine kleine Menge des Werkstoffs weich geknetet und in die Form gedrückt. Der Überschuss wird mit einem scharfen Messer abgeschnitten, sodass die Unterseite der Blüte eine glatte Fläche erhält. Die Blüte wird vor dem Härten auf den Teller gelegt. Dort verbindet sie sich durch die Hitze des Ofens mit dem Untergrund, ohne dass sie angedrückt werden muss. Sollte sie nicht halten, kann sie anschließend mit Sekundenkleber oder Heißluftkleber fixiert werden.

Nach dem Härten im Ofen ( 30 Minuten bei 110 Grad) kann Fimo weiter bearbeitet werden. Unebenheiten lassen sich mit einem Schleifschwamm oder einer Nagelfeile, zum Beispiel einem Buffer, ausgleichen. Abschließend kann der Teller mit speziellem Lack für Fimo überzogen werden.

Teller mit Marmoreffekt

Für den grün-weißen Teller habe ich dunkelgrünes und weißes Fimo miteinander vermischt, um einen Marmoreffekt zu erzielen. Je nachdem, wie hell oder dunkel der Werkstoff werden soll, nimmt man von einer Farbe etwas mehr. Beide Farben werden zu Stangen geknetet und umeinander gedreht. Dann wird die Masse so lange vermischt, bis sie das erwünschte Muster erhält. Anschließend wird sie wie oben beschrieben weiterverarbeitet. Die Blüte habe ich in diesem Fall weiß gelassen, damit sie einen zarten Kontrast bildet. 

Sollte der Teller nicht ganz gleichmäßig werden, tut das dem Resultat keinen Abbruch. Betrachten Sie kleine Fehler als Charme des selbstgemachten Gegenstands. Mit zunehmender Erfahrung und Übung werden die Werkstücke immer perfekter.  Die kleinen Teller verwende ich als Ablage für Ringe, Ohrringe oder andere Kleinigkeiten. Man kann sie auch mit einer hübschen Blüte dekorieren und in der Tischdekoration einsetzen oder natürlich verschenken.


                                                                     Material für Ziertellerchen
Material für Ziertellerchen

Filigrane Blüten aus Draht und Nagellack

 

5.07.2015


Zarte Blüten für eine Dekoration, Haar- oder anderen Schmuck lassen sich einfach und schnell aus feinem Draht und Nagellack herstellen. Dazu brauchen Sie etwa 0,8 mm feinen Gold oder Silberdraht und Nagellackfarben nach Ihrem Wunsch.

 

Zunächst wird das Gerüst der Blüte aus dem Draht geformt: Sie schneiden ein etwa 20 bis 25 cm langes Stück Draht ab und knicken es in der Mitte zusammen. Biegen Sie eine winzige Schlaufe zurecht, die sie mit zwei Umdrehungen schließen. Anschließend werden fünf Blütenblätter geformt. Dazu bilden Sie abwechselnd mit jedem Drahtende ein bis anderthalb Zentimeter große Schlaufen, die ebenfalls zweimal gedreht werden.

 

Die Drahtform fertigstellen

 

Sind alle Blätter fertig geformt, wird die ganze Blüte noch etwas zurechtgebogen. So kann man die Blütenblätter leicht nach unten oder oben stellen und in unterschiedliche Richtungen schräg stellen. Die kleine Schlaufe soll die Blütenmitte mit dem Stempel darstellen und wird senkrecht aufgerichtet. Die beiden Drahtenden werden umeinander geschlungen, sodass sie einen stabilen Blütenstiel ergeben. Wenn Sie mit der Form zufrieden sind, kontrollieren Sie noch einmal, ob alle Blütenschlaufen komplett geschlossen sind und keine Lücke enthalten.

 

Drahtschlaufen mit Lack überziehen

 

Nun kommt der Nagellack zum Einsatz: Legen Sie sich zum Schutz eine Unterlage auf Ihre Arbeitsfläche. Suchen Sie sich die gewünschte Farbe des Nagellacks aus und schütteln ihn kräftig. Füllen Sie den Pinsel mit Lack wie gewohnt und streifen Sie eine Seite am Fläschchenrand ab. Ziehen Sie den Pinsel quer über eine Blütenschlaufe hinüber, sodass der Lack eine folienartige Schicht bildet und eine farbige Fläche entsteht. Manchmal muss man den Pinsel zwei bis dreimal hin und her streichen, bis der Lack über der Schlaufe hält. Für die kleine Schlaufe in der Mitte nehmen Sie eine Kontrastfarbe, die entweder heller oder dunkler als die Blütenblätter ist.

 

 

 

Blüten unterschiedlich gestalten

 

Stellen Sie die fertige Blüte zum Trocknen in eine kleine Vase oder einen anderen Behälter, in dem sie nicht verrutschen kann. Sie können je nach Nagellackqualität den Blüten eine leicht transparente Note geben, möglich ist aber auch eine opake Fläche, die Sie nach dem Trocknen zusätzlich mit einem Effektlack versehen können.

 

Dekorationen aus mehreren Blüten herstellen

 

Aus den Blüten können Sie Haarschmuck verzieren, Sie bei einer Tischdekoration einsetzen oder sogar einen zierlichen Regen daraus formen. Für Serviettenringe oder einen Windlichtkranz winden Sie mehrere Blüten zu einer Girlande, die Sie um den Stoff oder das Glas herumlegen. Vielleicht fallen Ihnen noch weitere Möglichkeiten dazu ein.








"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

                                                                             Albert Einstein




 


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